Update: Erste Zahlung erhalten, nach Widerruf der Monego-Lizenz

30.12.2019

mintosblog

Wie wir vor ein paar Tagen erklärt haben, ist eine Drittpartei für die Zahlungen an die Mintos-Investoren eingesprungen.

Aufgrund des laufenden Monego-Vorfalles verfügen wir nicht über vollständige Informationen über die eingehenden Zahlungen der Kreditnehmer. Deshalb werden weitere Zahlungen an die Mintos-Investoren von der Drittpartei geleistet, sobald die Rückzahlungen der Kreditnehmer 60 Tage in Verzug sind.

Die erste Überweisung wurde in Höhe von 293.985 EUR an Mintos getätigt und wird nun auf die Konten der Mintos-Investoren weitergeleitet.

Nach den Informationen der Monego-Repräsentanten wurden die letzten zwei Wochen im Kosovo daran gearbeitet, dass die Zentralbank des Kosovo und die lokalen Behörden die bestehende Entscheidung über die Aussetzung der Lizenz für Monego überprüfen, bevor Monego den Fall vor Gericht bringt, um Berufung einzulegen. Die Arbeit wird nach den Neujahrsferien im Kosovo fortgesetzt.

In der Zwischenzeit haben Mintos-Vertreter am vergangenen Freitag den Insolvenzverwalter von Monego im Kosovo getroffen, um den aktuellen Stand der Dinge aufzuarbeiten und die nächsten Maßnahmen zu planen, die von Mintos ergriffen werden können, damit die Gelder im Rahmen des Liquidationsprozesses von Monego an Mintos überwiesen werden. Wir werden Investoren mit aktiven Investitionen in Monego-Kredite demnächst mehr Informationen zur Verfügung stellen.


Am vergangenen Freitag, den 6. Dezember 2019, informierte die Zentralbank des Kosovo (CBK) Monego über die Entscheidung, dessen Mikrofinanzlizenz mit sofortiger Wirkung zu widerrufen. Das Managementteam von Monego arbeitet mit allen beteiligten Interessengruppen zusammen, um die Bedienung von Kundenzahlungen sicherzustellen. Monego-Beteiligte kommunizieren und arbeiten mit der CBK zusammen, um die Wiederaufnahme des ordnungsgemäßen Geschäftsbetriebs in die Wege zu leiten.

Wegen des Lizenzwiderrufes vergibt Monego keine neuen Kredite. Die CBK hat einen Insolvenzverwalter für Monego ernannt. Er schätzt, dass die Ausarbeitung und Genehmigung eines Plans zur Deckung der Gläubigerforderungen mindestens einen Monat dauern wird. Die Genehmigung des Plans unterliegt der Entscheidung der CBK.

Dementsprechend hat Mintos am vergangenen Freitag alle Investoren informiert, dass von Monego vergebene Kredite nicht mehr auf dem Primär- und Sekundärmarkt verfügbar sind.

Derzeit ist der bestellte Insolvenzverwalter als Vertreter von Monego und im Namen des Unternehmens dafür verantwortlich, die erhaltenen Rückzahlungen der Kreditnehmer an Mintos weiterzuleiten, sodass wir diese den entsprechenden Investorenkonten gutschreiben können. Im unwahrscheinlichen Fall, dass Monego die vertraglichen Zahlungen an die Investoren nicht leisten würde und dadurch alle Kredite verspätet wären, wird Finitera als Bürge geplante Kreditnehmerzahlungen an Investoren mit Investitionen in Monego-Darlehen übernehmen, sobald sich diese Zahlungen um 60 Tage verspäten.

Finitera, ein internationaler FinTech-Konzern, der in vier Märkten mit 122 Niederlassungen, 718 Mitarbeitern und einem Stammkapital von 8 Mio. EUR tätig ist, befand sich in der Endphase der Monego-Strukturänderung zur Aufnahme in den direkten Besitz von Finitera. Obwohl die Reorganisationsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind und Monego als solches nicht Teil von Finitera ist, hat der Konzern beschlossen, eine Garantie für bestimmte Verpflichtungen zu gewähren, die Monego gegenüber Investoren auf Mintos zu erfüllen hat.

Mintos ergreift rechtliche Maßnahmen, um Gelder von Monego, welche den Mintos-Investoren zustehen, einzufordern und hat zu diesem Zweck eine lokale Anwaltskanzlei im Kosovo beauftragt.

Wir danken unseren Investoren für ihre Geduld und arbeiten mit allen Beteiligten an der besten Lösung für diese Situation. In der Zwischenzeit wenden Sie sich bitte an unser Investor-Service-Team, falls Sie weitere Fragen haben.

 

 

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